Artikel
1 Kommentar

Digital aber Sicher auch 2015 wichtig

Aus medienpädagogischer Sicht spielt der Sicherheitsaspekt in unserer digitalen Gesellschaft auch 2015 eine wichtige Rolle. Im Nachfolgenden sollen die verschiedenen Risiken und Sicherheitsmöglichkeiten mal kurz und knapp verdeutlicht werden.

Beim Surfen im Internet lauern Gefahren, vor denen sich jeder schützen kann und sollte. Viren können z. B. das gesamte Computer System lahmlegen können. Im schlimmsten Fall lässt sich der PC nicht mehr starten oder es werden wichtige Daten auf der Festplatte unwiederbringlich zerstört.

Eine weitere Gefahr stellen Phishing-Angriffe dar. Kriminelle versuchen auf diese Weise, an Kontodaten, Passwörter, TAN-Nummern und Kreditkarteninformationen zu gelangen. Darüber hinaus gibt es Malware und Spyware, die zwar keinen Schaden anrichtet, aber dafür sehr lästig ist. Durch das ständige Öffnung von PopUp-Fenstern oder die Einblendung von Werbung wird das Surfen unmöglich. PC-Nutzer sollten deshalb immer eine Sicherheitssoftware auf ihrem Rechner installiert haben. Ein solches Schutzprogramm erkennt Viren, Malware, Spyware oder Phishing Attacken und schaltet die Programme aus, bevor sie auf dem PC Schaden anrichten können.

Die meisten Produkte sind für das Betriebssystem Windows von Microsoft optimiert. Aktuelle Programme unterstützen auch ältere Windows-Versionen. In der Regel gilt Windows XP als Mindestanforderung für die Installation der Software. Virenschutzprogramme für den Mac gibt es auch, allerdings ist die Installation nicht zwingend erforderlich.

Das Surfen mit einem Mac ist aus zwei Gründen sicherer:

1. Weltweit werden überwiegend Windows-PC’s genutzt, vor allem von Unternehmen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen. Die Entwickler von Schadsoftware konzentrieren sich auf das Windows-Betriebssystem, weil sie in kürzerer Zeit mehr User erreichen können.

2. Der Mac ist ein PC, der quasi aus einer Hand entwickelt wird. Hardware und Software sind besser aufeinander abgestimmt, als dies bei einem Windows-PC der Fall ist. Das System ist geschlossener, weil es nur in Verbindung mit dem passenden PC gut arbeitet. Die Anfälligkeit gegen Viren ist weniger hoch.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass es für den Mac keine Viren gibt. User, die viel im Internet recherchieren müssen und mitunter auch Seiten aufrufen, deren Herkunft und Identität sie nicht kennen, sollten in jedem Fall ein Schutzprogramm installiert haben.

Mobile Geräte sollten auch vor Angriffen geschützt werden. Die größte Programmauswahl haben User, die ein Smartphone oder einen Tablet-PC mit dem Betriebssystem Android besitzen. Auch für iOS-Geräte gibt es eine Auswahl an Schutzprogrammen verschiedener Hersteller. Für mobile Windows-Geräte und für ältere Betriebssysteme wie Symbian ist die Auswahl an Sicherheitssoftware hingegen nicht so groß. Einige Programmpakete überzeugen mit sehr nützlichen Zusatzfunktionen. Spezielle Tools schützen vor Phishing, dem Abruf sensibler Bankdaten und Kreditkarteninformationen. So wird das Online-Banking durch das Schutzprogramm wesentlich sicherer.

Wer sich über die einzelnen Sicherheitsprogramme näher informieren möchte, findet hier nützliche Programmübersichten. Die digitalen Medien machen Spaß und sind sinnvoll, aber ein sicherer Umgang damit ist pädagogisch wertvoll und wichtig.

1 Kommentar

  1. Alternativ zu MacOS kann auch Linux in Betracht gezogen werden. Ubuntu ist sehr anwenderfreundlich und bringt alles mit, was (meistens) benötigt wird.
    Ubuntu kann kostenlos unter http://www.ubuntu.com bezogen werden und ist natürlich auch in deutscher Sprache verfügbar.

    Irgendwann gibt es auch Ubuntu für Smartphones.

    Antworten

Kommentar verfassen